Sockets

Vereinfacht gesprochen sind Sockets nichts anderes als etwas besondere Dateien. Man kann sie öffnen, daraus lesen und darin schreiben. Es steht jedoch nirgens geschrieben, daß Sockets Textdateien sind. Geht man mit ihnen richtig um, kann man mit ihnen große Datenmengen in kurzer Zeit übertragen. Fühlt man sich nicht dazu berufen mit Byte-Order und externen Datenformaten herumzuschlagen, ist man mit Client/Server Middleware wie RPC oder CORBA besser bedient. Hier gilt wie überall: Komfort kostet Leistung.

In vielen Fällen werden Daten jedoch als Klartext übertragen. Das heißt sie werden als ASCII-String formatiert und dann übertragen. Das kann verheerende Auswirkungen auf die Leistung haben. Der Entwickler erspart sich dann zwar das Byte-Order Problem aber er überträgt bis zum vierfachen der notwendigen Datenmenge. Je nachdem wie die Buffergrößen der Systeme definiert sind, kann das Leistungseinbußen um den Faktor Zehn (10) hervorrufen.


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