Qualität mit Methode

Qualität entsteht nicht durch Testen. Weil ich hohe Qualitätsmaßstäbe erfüllen will, orientiere ich mich bereits als "One Man Show" am Capability Maturity Modell (CMM). Der Schlüssel zur Machbarkeit liegt darin, daß man Modelle wie CMM soweit es geht an die eigenen Bedürfnisse anpaßt. Man kann auch in kleinen Organisation Prozesse einführen, die den Anforderungen des CMM genügen ohne die Organisation zu überfordern.

Es existieren bereits zwei fertige Adaptationen aus dem Hause SEI für kleine und kleinste Organisationen. Das wären dann der Personal Software Process und der Team Software Process.

Der Schlüssel zum Erfolg mit CMM liegt nicht darin, dass man es macht, weil es gefordert wird, sondern dass man es macht, weil man besser werden will!

Viele Organisationen erfüllen bereits viele Forderungen des Maturity Level 2. Wer sich in dieser komfortablen Situation befindet, kann praktischen keinen Nutzen daraus ziehen, wenn er einfach nur seine bestehenden Prozesse von QS9000 auf CMM umwidmet. Es bietet sich geradezu an, den Schwung, den man bei der Einführung von CMM hat, zu nutzen, um gleich Level 3 zu erreichen. Denn CMM behandelt den Entwicklungsprozess und nicht den Fertigungsprozess.

Es freut mich, daß gerade das CMM seit kurzem in Deutschland viele neue Freunde gefunden hat und ich wünsche mir, daß dieses Modell möglichst umfassend umgesetzt wird. Denn es dient nicht nur der Kundenzufriedenheit sondern es verbessert die Entwicklungsprozesse nachhaltig.