Wer komplexe Anwendungen entwickelt muß den Build-Prozess sauber steuern. Das ist ein wesentliches Element der Unabhängigkeit. Sonst kommt man nur mit Tools aus. Ein Werkzeug wie Sniff+ generiert zwar die Makefiles aber man sollte nicht den Versuch machen zu verstehen was da generiert wurde. Bei solchen Tools muß man am Anfang eines Projektes bestimmen mit welchen Werkzeugen, z. B. Präprozessoren oder Codegeneratoren, man arbeiten möchte. Ändern sich die Anforderungen wärend des Projekts, dann hat man ein Problem. Wer sein Makefile selber erzeugt, der kann zu jedem Zeitpunkt selber bestimmen wie und in welcher Reihenfolge seine Quelltexte übersetzt werden sollen. Dies ist besonders wichtig wenn man Code-Generatoren wie NIDL, rpcgen, lex oder yacc einsetzt. Natürlich ist ein Makefile oder Imakefile Quelltext und gehört ins Repository wie jeder andere Quelltext auch.
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